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Warum Hunde?
Das Tiere in der sozialen Arbeit ( z.B. auch in Seniorenheimen ) an Bedeutung gewinnen, wird durch die Medien hinlänglich publik gemacht und braucht hier wohl nicht gross ausgeführt zu werden. Wir setzen unsere Hunde bewusst ein, um vor allem emotionale Defizite unserer Kinder aufzuarbeiten. Durch verschiedene Schulungsmethoden, wie Blockschulung in einer professionellen Hundeschule, oder regelmässiges Training mit einer ausgebildeten Hundetrainerin erlangen unsere Kinder die Kompetenz und die Sicherheit das ihnen anvertraute Tier artgerecht zu erziehen und zu betreuen.
Der Hund als Therapeut für Kinder und Jugendliche
Als ich vor Jahren begann unsere Grossfamilie zu planen und aufzubauen, war bereits klar, dass dabei Tiere und vor allem ein Hund auf keinem Fall fehlen dürfen. Damals entschied ich die Anschaffung unseres ersten Hundes rein aus dem Gefühl heraus. Da ich selbst mit Hunden aufgewachsen bin, gehörten Hunde für mich zu einer intakten Familie einfach dazu. Unseren ersten Hund holten wir aus dem Augsburger Tierheim, es war ein 8 Wochen alter Schäferhund- Boxermischling den wir Ares tauften, er bewies mir bereits nach kurzer Zeit, dass ich mit meinem Gefühl absolut richtig lag.
Das erste Kind, dass bei uns ein neues Zuhause suchte war ein fünfjähriger schwerstbehinderter Junge, welcher weder Sprechen noch Laufen, oder Krabbeln konnte. Der Kleine war beziehungsgestört und nahm nur durch Kneifen, Kratzen und Spucken Kontakt zu seinen Mitmenschen auf. Ares stellte sich intuitiv auf die Bedürfnisse des Jungen ein und entwickelte eine innige Zuneigung zu dem Kind, welche vollauf erwidert wurde. Als Ares um ihn herum sprang, ihn anbellte, an seinen Hosenbeine zerrte und ihm sein Spielzeug klaute, sahen wir den Jungen zum ersten Mal laut und von ganzem Herzen lachen. Nach ein paar Wochen, in denen die Beiden diverse Spielvarianten entwickelten, stürmte Ares mal wieder mit dem Spielzeug des Kindes davon, der Junge beobachtete jede Bewegung des Hundes und begann - zu krabbeln. Leider mussten wir Ares im Alter von 14 Monaten, wegen Hüftgelenksdysplasie, einschläfern lassen. Wir holten uns jedoch umgehend wieder einen Welpen aus dem Tierheim und schafften uns vier Monate später noch Hund Nummer zwei an. Diese bereicherten unser Familienleben 9 und 12 Jahre lang, inzwischen haben Sunny, eine Zwergpinscherhündin, Kira und Babe (Australien Shepherd), die würdige Nachfolge angetreten. Mit den vielen Beispielen über den positiven Einfluss den Hunde auf Kinder nehmen können, welche ich in unserer Familie erlebt habe, könnte ich wohl schon ein Buch füllen. Das Hunde ( oder Tiere allgemein ) das Selbstwertgefühl, dass Verantwortungsbewusstsein und die Emotionalität des Menschen stärken ist allgemein bekannt und wissenschaftlich bewiesen.
Abschliessend möchte ich nur noch die Antworten unserer Kinder auf meine Frage was unsere Hunde ihnen bedeuten wiedergeben.
einem Hund kann man die geheimsten Geheimnisse anvertrauen auf einen Hund kann man sich 100%ig verlassen wenn ich schlecht gelaunt von der Schule komme und die Hunde begrüssen mich freudig, fühle ich mich gleich viel besser wenn ich mit Kira rede hört sie mir zu und ich habe das Gefühl sie versteht mich genau wenn ich Krach mit meiner Freundin habe trösten die Hunde mich auch wenn Freunde keine Zeit haben, habe ich immer jemanden zum spielen ich kann mit den Hunden draussen toben und was erleben Sunny hat immer Zeit und Lust zum Schmusen
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